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WERKSTATT
Steinzeitliches Töpfern
mit Myriam Urtz
... kann man Sicherheit im Gesicht erkennen?27. – 30. Juli
Ein Kurs der speziellen Art – die Freude an der Langsamkeit
– Rückbesinnung auf handwerkliches Können und Werte
– Qualität vor Quantität – Philosopie über
Sicherheit – ist Sicherheit ein Gefühl? – wenn ja kann
1. Kurstag
- Vertrautmachen mit dem Material - Erste Daumenschalen - Erspüren der verschiedenen Oberflächen - Besprechen des Kursthemas, erste Mimikstudien
2. Kurstag
- Weitere Daumenschalen und größere Gefäße - Studium des Gesichts anhand von Spiegeln - Aufbringen von Gesichtern auf die Gefäße, schön sind bauchige Schalen - Polieren der ersten lederharten Schalen - Muster ritzen, die Gesichter besondern hervorheben bzw. einfach unpoliert lassen
3. Kurstag
- Weitere Gesichtsstudien und Experimente - Fertigstellen der bereits begonnen Gefäße - Eventuell Bemalung mit Engoben - Kurze Einführung über Brenntechniken und Öfen der Steinzeit. nur ganz durchgetrocknete Keramiken kommen in die Grube!
Nachmittag
- Einschichten der Keramiken in die Brenngrube - Anfeuern, gute Wünsche mitschicken, Feuerwache Während
man neben dem Feuer sitzt kann man noch weitere Gefäße
herstellen, in Ruhe polieren und Geschichten erzählen,
Würstel grillen, sich an Kulinarischem erfreuen, andere
Werkstätten dazwischen besuchen, in der Donau baden etc...
Abend: Glut mit Grassoden, Erde und Sand abdecken
4. Kurstag
Am Vormittag lassen wir der Keramik noch Zeit, abzukühlen.
Nachmittag - Bergen der gebrannten Werke aus der Feuergrube - Bewundern, sich wundern, staunen, freuen - Wer mag kann die eingeritzten Muster noch inkrustieren.
Ausstellung der Werke
Mag.a art. MYRIAM URTZ
geb. 1969 in Zwettl (NÖ)
Fundierte keramische Ausbildung.
u.a. Keramikfachschule Stoob Bgld. Kunstuniversität Linz bei Prof.
Günther Praschak, 2 Auslandssemester in Spanien bei Prof. Enrique
Mestre, Moldaustipendium in Ceske Krumlov, div. Kurse und
Weiterbildungen in Sachen Kunst, Kultur und Persönlichkeitsbildung
2007 – 2008 Lehramt an der Fachschule für Keramik und Ofenbau in Stoob/Bgld.
Lebensmittelpunkt: Waldviertel/NÖ.
Eigenes Atelier und Ausstellungsräume.
Mitglied der Kulturvernetzung WV.
Seit 1995 zahlreiche Gemeinschafts- und Einzelausstellungen.
Projektleitung (z.B. Sommerakademie Motten, SOAK Zakynthos, Sozialprojekt Altarbild Altenheim Leonding.)
Jährliche Beteiligung an „Kunst in der Landschaft“ bei
Mag. Paul Seidl, sowie Kursleitung verschiedenster Keramikseminare im
Hafnerhaus Leopoldschlag und div. Schulen mit kreativem Schwerpunkt.
Mitarbeit bei der „Experimentellen Archäologie“ VIAS
Wien, (Aufbau von Freilichtmuseen, Spezialgebiet Lehmofenbau).
Offen für neue Werkmaterialien wie Bronze, Kunststoff, Holz, Papier und Textil.
Reisefreudig, Sprachbegabt. (Deutsch, Englisch, Holländisch, Spanisch)
Länderübergreifende Studien
(Besichtigungen, Mitarbeit, Kontakte)
Frankreich: Werkstatt von Michel le Gentil, Bretagne
Griechenland: Werkstatt Bernhard Aicher, Tinos
Holland: Rietveld-Akademie Amsterdam
Tschechien: Universität Prag bei Prof. Vaclav Serak, Krumau Atelier Miroslav Paral
Italien: Werkstatt Piero Sbarluzzi, Toskana
Tunesien: Töpferdorf Gallela, Werkstatt Sagal Younes, Djerba
Korea: Seladonfestival Kangjin, Kunst Uni in Seoul und Pusan
Spanien : Manises, ehemalige Keramikhochburg
Mittelspanien,Talavera de la Rena, Keramikwoche mit Mag.art.
Ingrid Smolle,div. Töpfereien in Valencia
Indien : Töpfereien bei Jaissalmer und Jodhpur, Sanitärporzellan Bikaner
Marokko: Töpfereien, Mosaikbetriebe in Fez, Rabbat und am Rand der Wüste
weiters:
Deutschland, Dänemark, Russland, Brasilien, Portugal, Spanien, Schweiz,
Ungarn, Türkei, Chile
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