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WERKSTATT
Steinzeitliches Töpfern
mit Myriam Urtz
„Manchmal muss man rückwärts gehen, um vorwärts zu kommen“
Ein Kurs der speziellen Art – die Freude an der Langsamkeit – Rückbesinnung auf handwerkliches Können und Werte – Qualität vor Quantität
1. KurstagKurzer Vortrag über steinzeitliche Keramik, vom Neolithikum bis Hallstattzeit
Besonderheiten in Bezug auf Herstellung und Dekorationsvarianten
- Oxidierender Brand und Reduktionsbrand
- kurzer Schwenk zur Keramik Südamerikas (Mayas – Inkas)
- Engoben und andere Dekorationstechniken
- Erste Versuche – Daumenschalen
2. Kurstag
- Weitere Daumenschalen und größere Gefäße
- wer mag auch Venusfigürchen und andere symbolhafte Figuren und Hausgeister
- polieren der ersten lederharten Schalen
- Muster ritzen auf fertigen Schalen und Gefäßen
3. Kurstag
Am Morgen Brenngrube ausheben, Holz sammeln
Kurze Einführung über Brenntechniken und Öfen der Steinzeit.
- Herstellung weiterer Gefäße. Kleinformatig, denn es soll ja noch alles trocken werden, denn nur ganz durchgetrocknete Keramiken kommen in die Grube.
NM: - Einschichten der Keramiken in die Brenngrube
- Anfeuern, gute Wünsche mitschicken, Feuerwache
- Während man neben dem Feuer sitzt kann man noch weitere Gefäße herstellen, in ruhe polieren und Geschichten erzählen.
Abend: Glut mit Grassoden, Erde und Sand abdecken
4. Kurstag
Am Vormittag lassen wir der Keramik noch Zeit abzukühlen.
d.h. Zeit um weitere Figürchen und Lieblingsstücke herzustellen, polieren etc.
NM: - Bergen der gebrannten Werke aus der Feuergrube
Bewundern, sich wundern, staunen, freuen
Wer mag kann die eingeritzten Muster noch inkrustieren.
Mag.a art. MYRIAM URTZ
geb. 1969 in Zwettl (NÖ)
Fundierte keramische Ausbildung.
u.a. Keramikfachschule Stoob Bgld. Kunstuniversität Linz bei Prof.
Günther Praschak, 2 Auslandssemester in Spanien bei Prof. Enrique Mestre, Moldaustipendium in Ceske Krumlov, div. Kurse und Weiterbildungen in Sachen Kunst, Kultur und Persönlichkeitsbildung
2007 – 2008 Lehramt an der Fachschule für Keramik und Ofenbau in Stoob/Bgld.
Lebensmittelpunkt: Waldviertel/NÖ.
Eigenes Atelier und Ausstellungsräume.
Mitglied der Kulturvernetzung WV.
Seit 1995 zahlreiche Gemeinschafts- und Einzelausstellungen.
Projektleitung (z.B. Sommerakademie Motten, SOAK Zakynthos, Sozialprojekt Altarbild Altenheim Leonding.)
Jährliche Beteiligung an „Kunst in der Landschaft“ bei Mag. Paul Seidl, sowie Kursleitung verschiedenster Keramikseminare im Hafnerhaus Leopoldschlag und div. Schulen mit kreativem Schwerpunkt.
Mitarbeit bei der „Experimentellen Archäologie“ VIAS Wien, (Aufbau von Freilichtmuseen, Spezialgebiet Lehmofenbau).
Offen für neue Werkmaterialien wie Bronze, Kunststoff, Holz, Papier und Textil.
Reisefreudig, Sprachbegabt. (Deutsch, Englisch, Holländisch, Spanisch)
Länderübergreifende Studien
(Besichtigungen, Mitarbeit, Kontakte)
Frankreich: Werkstatt von Michel le Gentil, Bretagne
Griechenland: Werkstatt Bernhard Aicher, Tinos
Holland: Rietveld-Akademie Amsterdam
Tschechien: Universität Prag bei Prof. Vaclav Serak, Krumau Atelier Miroslav Paral
Italien: Werkstatt Piero Sbarluzzi, Toskana
Tunesien: Töpferdorf Gallela, Werkstatt Sagal Younes, Djerba
Korea: Seladonfestival Kangjin, Kunst Uni in Seoul und Pusan
Spanien : Manises, ehemalige Keramikhochburg Mittelspanien,Talavera de la Rena, Keramikwoche mit Mag.art.
Ingrid Smolle,div. Töpfereien in Valencia
Indien : Töpfereien bei Jaissalmer und Jodhpur, Sanitärporzellan Bikaner
Marokko: Töpfereien, Mosaikbetriebe in Fez, Rabbat und am Rand der Wüste
weiters:
Deutschland, Dänemark, Russland, Brasilien, Portugal, Spanien, Schweiz,
Ungarn, Türkei, Chile
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