Slow Work Kreativwerkstatt



 

ZUKUNFTSWERKSTATT
Die Zukunft meiner Arbeit

Leiter: Mag. Hans Holzinger


Kurzarbeit, prekäre Arbeitsverhältnisse, Stress und Burnout, Abbau von Arbeitsplätzen... nur ein paar Stichworte aus altäglichen Medienberichten. Hat die Arbeit eine Zukunft? Oder treiben Gewinnmaximierung und ungehemmtes Wachstum das Wirtschaftssystem immer mehr in unlösbare Widersprüche, die die sozialen Gefüge und die natürliche Umwelt in allerhöchste Gefahr bringen. Eines scheint klar: eine Transformation in Richtung solidarisches und lebensförderndes Arbeiten und Wirtschaften muß von unten wachsen. Wir beginnen hier gemeinsam: wahr zu nehmen, Gedanken zu formen, Pläne zu schmieden... 

Die von Robert Jungk entwickelte Methode »Zukunftswerkstatt« zielt darauf ab, „Betroffene zu Beteiligten“ zu machen und Menschen Gestaltungsmöglichkeiten über die eigene Zukunft zu eröffnen.
Gearbeitet wird im Dreischritt von der Bestandsaufnahme (Kritikphase) über das Entwickeln von Zukunftsideen (Utopiephase) hin zu konkreten Handlungsschritten (Realisierungsphase). Eine Kreativität fördernde Methodik sowie klare Regeln gewährleisten ein zukunftsgerichtetes und ergebnisorientiertes Arbeiten in Gruppen.
Zukunftswerkstätten werden heute u. a. in der Erwachsenenbildung, der Organisationsentwicklung sowie in politischen Mitbestimmungsprozessen eingesetzt . Das Moderationsteam der »Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen« Salzburg hat bisher über 60 Zukunftswerkstättenprojekte umgesetzt – von nachhaltiger Regionalentwicklung über die Zukunft der Arbeitswelt bis hin zur Einführung von E-Administration.

Mag. HANS HOLZINGER

Studium der Geografie und Germanistik; wissenschaftlicher Mitarbeiter seit 1992; Themenschwerpunkte: Nachhaltigkeit, Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, nachhaltige Raum- und Stadtentwicklung, neue Wohlstandsmodelle; Moderator von Zukunftswerkstätten; Vortrags- und Publikationstätigkeit; Mitherausgeber der Zeitschrift „pro ZUKUNFT“. Mitglied des Netzwerks „Zukunftsforschung“, des Entwicklungspolitischen Beirats des Landes Salzburg sowie des Salzburger Netzwerks „Bildung für nachhaltige Entwicklung.